Youtube 1980 Easteregg

Ein neues Easteregg wurde auf Youtube gefunden. Tippt man „1980“ ein während man ein Youtube Video anschaut stoppt dieses und es erscheint ein Minigame über dem Video. Durch einen Klick in das Minigame wird  dieses gestartet und man muss das Youtube Video vor herabfallenden Kometen beschützen. Das Video läuft mit dem Start des Spiels weiter und stoppt wieder wenn es eine bestimmte Anzahl an Kometen abbekommen hat. Der Bildschirm bekommt mit jedem Komet mehr Risse, bis das Video schließlich zerstört wurde. Gewonnen werden kann das Spiel nur, indem man das Video die komplette Videolaufzeit lang beschützt.

yt_1980_1 yt_1980_3 yt_1980_2

Das Easteregg ist Teil der Youtube Geek Week. Tippt man anstatt „1980“ mal „1337“ ein, erscheinen alle Kommentare in leetspeak, ein weiteres Resultat der Geek Week. Die Funktionen sind versteckt in Javascript Dateien, es ist also kein großes Geheimnis wie diese Gimmicks gefunden werden konnten ;D. Das Easteregg verrät sich entsprechend selbst über folgende Javascript Datei.

http://s.ytimg.com/yts/jsbin/www-vfl4glCRJ/www_watch_missilecommand_mod.js

 

Disqus.com ermöglicht übergreifende Diskussionen im Netz

Wer gerne diskutiert findet im Internet mit Sicherheit die richtigen Plattformen für seine Interessen. Mit Disqus wurde allerdings eine komplett neue Möglichkeit geschaffen zu diskutieren und sich auszutauschen.

disqus

Das Netzwerk verbindet Millionen Blogs und Websites und schafft so einen zentralen Anlaufpunkt für Kommentare. Durch Plugins für bekannte CMS wie WordPress und Joomla ist es auch Einsteigern möglich die eigene Webseite mit Disqus auszurüsten und die Nutzer entsprechend an der Diskussion teilhaben zu lassen. Disqus bietet dabei die Möglichkeit verwandte Themen anzeigen zu lassen und dem Nutzer weitere interessante Diskussionen zur Verfügung zu stellen.

Ich habe gemerkt, dass gerade bei technischen Themen die Anzahl der Diskussionen sehr groß ist und man auf der Suche nach der Lösung für ein Problem durch parallele Diskussionen sehr schnell zu einem Ergebnis kommt. Dank Disqus ist man nicht mehr auf einen Kommentarverlauf unter einem Blog angewiesen und kann sich tausender anderer Quellen bedienen ohne jeden Blog zu kennen.

Der Aspekt des Datenschutzes ist sicher gerechtfertigt und in Kombination mit Facebook kann Disqus sicher sehr schnell zur Datenkrake werden, auf der Suche nach Infos aus erster Hand hingegen ist die Plattform wirklich zu empfehlen.

 

Retina Displays mit hochauflösenden Bildern versorgen

Durch Apples Retina Display werden Schaltflächen und Bilder viel schärfer und kontrastreicher dargestellt als bisher üblich. Diese Möglichkeit sollte man auch bei der Entwicklung im Web berücksichtigen, denn es ist möglich dem iPad und iPhone eine hochauflösende Version bestimmter Grafiken zur Verfügung zu stellen.

Bevor man hergeht und alle Bilder der eigenen Seite in Plakatgröße hochlädt, sollte man sich überlegen welche Grafiken man überhaupt sinnvoll in hoher Auflösung darstellen will. Für Navigationselement und statische Grafiken wie Header, Icons und Logos lohnt sich der Aufwand und der höhere Traffic. Jedes Bild einer Bildergalerie für das iPad zu optimieren ist hingegen überflüssig!

Mit CSS kann man ganz einfach ein großes Bild auf eine kleine Pixelanzahl herunterbrechen. Durch background-size ist es möglich, dass ein Bild klein dargestellt wird, obwohl es eigentlich deutlich größer ist. Dadurch, dass die Pixeldichte eines Retina-Displays doppelt so hoch ist, wie die eines normalen Displays, werden Bilder entsprechend schärfer dargestellt. … 

 

WebP „weppy“ das neue Webformat

Der Hype um die Telekom und das Drosselvorhaben ist groß, doch vielleicht sollte man sich endlich Gedanken um die Effizienz des Internets machen. Höher schneller weiter ist in Ordnung, aber doch nicht ohne Rücksicht auf Verluste! WebP weppyMittlerweile „vermüllt“ jeder das Netz mit sinnfreien Bildern in Plakatgröße, geschossen mit der X-Megapixel Kamera des eigenen Smartphones. Lange hat sich nichts mehr getan in Sachen Komprimierung und den 0815 Nutzer wird ohnehin kaum interessieren wie viel Platz sein Bild im Internet einnimmt, solange es schnell genug bei Instagram landet und dort viele Favs abstaubt.

Dieser ständig glühende Draht ins Netz wird auf Dauer ein Problem, vor allem in Sachen Effizienz. Denn einen 4MB großen Upload des unterbelichteten Sonnenuntergangs am Rhein kann man sich sparen, wenn dann daraus ein Instagram „zugefiltertes“ Etwas wird. Mit WebP wirft wieder mal der Globalplayer Google eine Neuheit in den Raum. Das Format kann bisher nur vom hauseigenen Chrome Browser interpretiert werden, spart aber Bandbreite und Speicherplatz von etwa 20-30% im Vergleich zum alltäglichen jpeg Bild und hat auch gegenüber dem verlustfreien PNG eine Ersparnis von 20%. Ein schmales Format für ein schnelles Internet. … 

 

Facebook Nachricht „gesehen“ deaktivieren

Der Zwang zu einer Antwort entsteht vor allem dann wenn der Gegenüber weiß, dass man seine Anfrage gesehen hat. Damit es nicht soweit kommt und man keine Ausreden erfinden muss warum man nicht geantwortet hat, kann man mit relativ einfachen Mitteln die „gesehen“ Funktion von Facebook deaktivieren.

Mit einfachen Mitteln ist leider nicht Facebook direkt gemeint, denn die Plattform bietet keine Option zur Deaktivierung an. Ein bisschen Geschick gehört dann doch dazu ;D

1.) Zuerst sollte man wissen welche Datei überhaupt dafür verantwortlich ist, dass Facebook in Erfahrung bringen kann ob man eine Nachricht gesehen hat oder nicht. Das macht Facebook nämlich daran fest, ob man das Browserfenster oder den Tab – in welchem Facebook geöffnet ist – aktiviert hat.

… 

 

Persönliche Dropbox mit OwnCloud

Mit ownCloud ist eine sehr interessante Alternative zur Dropbox auf dem Markt. In Zeiten der täglichen Diskussion über Datenschutz suchen viele nach alternativen Möglichkeiten ihre Daten abzulegen und zu teilen. image OwnCloud schafft Abhilfe, denn das System steht frei zur Verfügung und kann auf jedem Webserver/Webspace installiert werden. Im Zweifel hat man so immer noch die Kontrolle per ftp und kann Daten dauerhaft wieder aus dem Netz nehmen. Zudem weiß man jederzeit genau wo sich die eigenen Dateien befinden.

Das System ist sehr simpel zu installieren und bietet nach der Installation ein Webinterface zum Upload und zur Verwaltung der hochgeladenen Daten an.

Sinn macht das Programm durchaus auch auf kleinen Webspaces. Wer sich ganz sicher über den Verbleib seiner Daten sein will, der sollte das Script hingegen auf einem eigenen (Homeserver) ablegen, denn auch ein Webspaceanbieter könnte im Zweifel Dateien anschauen.

 

Glyphish das überragende Icon-Set

Gute Icons sind rar, kostenlose gute Icons noch viel seltener. Mit Glyphish ist ein sehr gutes Icon-Set im Netz zu finden, welches vor allem für mobile Anwendungen  kaum Wünsche offen lässt. Die kostenlose Version enthält bereits 200 Icons in niedriger Auflösung, die sich dennoch bestens einsetzen lassen und viele andere Icon-Sets in den Schatten stellen.

Wenn man an Navigationsleisten in iOS oder Android denkt, kann man gut glyphishmit Glyphish arbeiten und findet nahezu für jeden Zweck ein passendes Icon. Die kostenpflichtige Version (25$) enthält nochmal 200 Icons (insgesamt also 400!) und stellt alle Icons auch für Retina Auflösung zur Verfügung.

Für Webapps lohnt sich definitiv ein Blick auf Glyphish. Die Icons passen perfekt in die Navigation eines Smartphones und sind zudem auch sehr einfach und eindeutig gestaltet. Bezeichnungen eines Buttons kann man sich dadurch komplett sparen.

 

Chrome Maze verwandelt Webseiten in 3D Spiele

Es ist erstaunlich, was mit moderner Webtechnik alles möglich ist. Google stellt nun erneut unter Beweis wie weit man gehen kann. Millionen von Webseiten dienen als Spielfeld für ein automatisch und dynamisch generiertes Spiel. Chrome Maze macht aus einer Webseite ein Rätsel.

Um beim Experiment Chrome Maze mitzumachen, genügt es eine beliebige Webseite an das Spiel zu schicken. Innerhalb weniger Sekunden generiert das Programm aus der Webseite ein Labyrinth. Gesteuert wird entweder über ein gekoppeltes Smartphone oder über die Tastatur. Das Besondere an der Sache ist, dass jede Webseite zum Spielfeld gemacht werden kann. Der Quellcode, mit den verschiedenen Ebenen einer Seite, wird von Chrome Maze analysiert und dann in ein dynamisches Spielfeld umgewandelt.

Ziel des Spiels ist es die Kugel durch die ausgewählte Webseite zu bringen und möglichst viele Steinchen zu sammeln. Eine sehr witzige Beschäftigung und definitiv eine tolle und wegweisende Entwicklung von Google.

 

Empfehlenswertes jQuery Plugin: Waypoints

Auf der Suche nach einem zuverlässigen jQuery Plugin um die Scrollposition bzw. die Sichtbarkeit eines Divs abzufragen, bin ich über das Waypoint Plugin gestolpert. Eine einfache Erweiterung für jQuery, welche es ermöglicht, einen „Wegpunkt“ zu setzen.

Waypoints sind im Prinzip nichts anderes als Anker die vom Plugin ständig darauf getestet werden, ob sie sich in einem bestimmten (in meinem Fall im sichtbaren) Bereich befinden.

$('#der_anker').waypoint(function() {
die_aktion();
}, { offset: '50%' });

Mit diesem kleinen Schnipsel kann man bereits eine Aktion nach dem Scrollen auslösen. Offset setzt den Anker vom oberen Rand des Browserfensters weg, sodass er dort nicht „anstoßen“ muss, um eine Aktion auszulösen. Prinzipiell kann man offset auch auf 100% setzen, sodass bereits beim Eintritt in den sichtbaren Bereich des Browserfensters eine Aktion ausgeführt wird.

Für sich nacheinander aufbauende Animationen und Infinitescrolls ist das Plugin hervorragend geeignet. Unter imakewebthings.com kann das Plugin kostenlos heruntergeladen werden.

 

Bleibt der Internet Explorer

Na endlich! Opera steigt nun auch auf die WebKit Engine um und verabschiedet sich von seinem hauseigenen System. Damit sind nun alle großen Browser auf einer Höhe, außer natürlich dem hinterherhinkenden Klotz eines jeden Webentwicklers, dem Internet Explorer. Dennoch wird die Luft damit hoffentlich knapper und der IE kann sich nicht mehr lange gegen die Standards des WebKits wehren.

Was die Webentwicklung angeht, kann man sich nun auf WebKit und Gecko verlassen, sodass Trident sich hoffentlich demnächst verabschieden muss, auch wenn Microsoft immer noch Geld in die Weiterentwicklung steckt, könnte man das Internet so viel einfacher machen, wenn alle Beteiligten an einem Open-Source-Strang ziehen würde.

Ein Segen fürs Internet.